Pflanzliches Eiweiß

Pflanzliches Eiweiß ist ein überaus wichtiger Nährstoff für den Organismus, denn es ist wesentlich kalorienärmer und wird von Körper leichter verwertet.

Pflanzliches Eiweiß hat gegenüber tierischem Eiweiß den Vorteil, dass es leichter verdaulich ist..

Pflanzliches Eiweiß stärkt die Gesundheit

Pflanzliches Eiweiß enthält außerdem kaum Purin, das Harnsäure bildet und schädlich sein kann. Zuviel Hahnsäure führt zur Übersäuerung des Körpers und kann dadurch Müdigkeit, Appetitlosigkeit und sogar Immunschwäche erzeugen. Auch bei der Entstehung von Gicht spielt ein zu hoher Harnsäurespiegel eine Rolle.

Pflanzliches Eiweiß

Sigrid Rossmann / pixelio.de

Pflanzliches Eiweiß belastet es den Organismus weitaus weniger als tierisches Eiweiß. Wer pflanzliches Eiweiß zu sich nimmt, reduziert das Risiko, seinen Körper zu übersäuern und beugt Krankheiten vor. Pflanzliches Eiweiß ist reich an Kohlenhydraten und Ballaststoffen und durch eine Ernährung mit viel Pflanzeneiweiß werden weniger Fette im Körper aufgenommen. Kombiniert man pflanzliches Eiweiß und tierisches Eiweiß, verfügt man sogar über sehr hochwertige Eiweißquellen und kann sein Eiweißbedarf auf gänzlich ohne Fleisch decken.

In welchen Lebensmitteln ist viel pflanzliches Eiweiß?

Pflanzliches Eiweiß ist vor allem in Kartoffeln, Nüssen, Hülsenfrüchten, Getreide und Getreideerzeugnissen sowie in Nüssen enthalten. Ernährt man sich ausgewogen mit Gemüse und Obst, kann man durchaus auf Fleisch verzichten und hat trotzdem durch pflanzliches Eiweiß seinen Eiweißbedarf gedeckt. Linsen, Bohnen und Erbsen enthalten sehr viel pflanzliches Eiweiß. Außerdem senken Sie den Cholesterinspiegel, schützen vor Darmkrebs und stärken die Immunabwehr. Hülsenfrüchte wirken auch positiv auf die Stärkung von Knochen und Nerven. Auch Ingwer enthält viel pflanzliches Eiweiß und gehört seit Jahrhunderten als fester Bestandteil in die asiatische Küche. Ingwer ist aber auch ein Produkt, das wie Medizin verwendet wird. Seine ätherischen Öle wirken schmerzlindernd und können Krämpfe lösen. Außerdem beugt Ingwer Gefäßverengungen vor.

Wie wichtig ist die Zufuhr von Eiweiß?

Eiweiß ist unentbehrlich für die Gesunderhaltung, kann aber kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Alle unsere Organe, Muskeln, unser Blut und sämtliche Enzyme bestehen letztendlich aus Eiweißen.

Um die Funktionalität aller Organe zu gewähren, muss man täglich eine Mindestmenge an eiweißhaltigen Lebensmitteln zu sich nehmen. Das muss jedoch nicht Tierisches, sondern kann durchaus pflanzliches Eiweiß sein. Pflanzliches Eiweiß unterscheidet sich deutlich von tierischem Eiweiß. Milchprodukte, Fischgeflügel und Fleisch enthalten viel tierisches Eiweiß. Schon 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht reichen normalerweise aus, um den Tagesbedarf zu decken. Meist essen wir gut 100 Gramm Eiweiß, und zwar überwiegend tierischer Herkunft. Das ist eindeutig zu viel. Diese falsche Ernährung belastet unseren Körper und hat unerwünschte Nebenwirkungen. Auch die Begleitstoffe des tierischen Eiweißes sind nicht unbedingt gesund: Sie enthalten Cholesterin, Fette und Purine.

Pflanzliches Eiweiß erzeugt keine der schädlichen Nebenwirkungen, wie es von tierischem Eiweiß bekannt ist. Ablagerungen von Cholesterin in den Blutgefäßen beispielsweise können zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen. Purine bilden im Körper Harnsäure, die normalerweise über die Niere ausgeschieden wird. Ist der Harnsäurespiegel zu hoch, können sich Nierensteine und sogar eine Gicht bilden. Es macht Sinn, tierisches Eiweiß möglichst oft durch pflanzliches Eiweiß zu ersetzen. Es reicht völlig aus, zweimal wöchentlich eine Fleischportion von etwa 150 Gramm und maximal 50 Gramm Wurst zu essen, so die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Pflanzenkost hat aber nicht nur den Vorteil, dass sie pflanzliches Eiweiß liefert, sie sorgt durch ihre Ballaststoffe auch für einen gesunden Darm und somit für mehr Wohlbefinden.

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